Der Stadtverband der Jungen Union und die CDU Gießen erkennen massiven Handlungsbedarf in der Digitalisierungs- und Sanierungsstrategie der Gießener Schulen und Sporthallen.

Damit die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Leben und Lernen vorbereitet werden, bedarf es entsprechender Voraussetzungen in Form gut ausgestatteter Schulgebäude mit sicherem WLAN und digitalen Tafeln. „In allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen müssen Laptops, Tablets und digitale Infrastruktur so selbstverständlich eingesetzt werden wie Bücher und Bleistifte“, berichtet JU-Vorsitzende Kathrin Schmidt. Dafür müssen Lehrkräfte, Eltern und Schüler über geschützte Cloud-Systeme kommunizieren können, über die auch das Versenden von Arbeitsaufträgen möglich ist. Korrespondierend hierzu bedarf es gezielter Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte und Schulpersonal im Umgang mit digitalen Medien. „Damit dies allerdings zum Tragen kommen kann, müssen weitere IT-Fachkräfte ausgebildet und eingestellt werden. Lehrkräfte müssen schnell und einfach Unterstützung erhalten, wenn der Bedarf besteht“, fügt Maximilian Roth hinzu.

„Die derzeitige Umsetzung ist mehr als chaotisch: Jede Schule ist auf sich alleine gestellt und fährt zwangsläufig ihren eigenen Weg, um halbwegs voran zu kommen. Wir sehen, dass es keinen wirklichen Plan der Schuldezernentin gibt, die Sache einheitlich und für alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zu gestalten. Resultat dessen ist, dass unterschiedliche Software eingekauft und genutzt wird; gleiches gilt für die benötigten Endgeräte. Dieses Chaos muss enden. Daher fordern wir eine digitale Schulstrategie für die Gießener Schulen“, führt Roth weiter aus.

„Dazu gehört natürlich auch, dass Fördermittel von Bund und Land endlich voll ausgeschöpft und abgerufen werden. Die hier entstandenen Mängel sind für alle Betroffenen mehr als erkennbar; hier bedarf es einer sofortigen Kurskorrektur“, fasst Kathrin Schmidt zusammen.

Ein weiterer Dorn im Auge der JU und CDU sind die etlichen Mängel in den maroden Sporthallen in den Gießener Schulen, die nur zögerlich behoben werden. „Sport fördert die Integration aller gesellschaftlichen Bereiche – nicht nur im Freizeitbereich, sondern auch in der Schule. Statt ausgefallenem Sportunterricht wollen wir mehr ausgefallene Sporthallen. Auch hier bedarf es eines umfassenden Konzepts, das für die/den Schuldezernent/in nach der Wahl ganz oben auf der Agenda stehen muss. Die derzeitige Situation ist den Schülerinnen und Schülern nicht mehr zuzumuten!“, so Konstantin Pfeffer.

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