Vor der gemeinsamen Blutspende durch die Mitglieder der Jungen Union Gießen Stadt erläuterte Herr Professor Gregor Bein, Direktor des Zentrums für Transfusionsmedizin und Hämotherapie am Universitätsklinikum Gießen, in einem Kurzvortrag die Arbeit der Blutbank und die Notwendigkeit von Blutspenden.

Gerade in den Sommermonaten sei es in den letzten Jahren temporär zur Unterversorgung mit Blutprodukten gekommen, da viele Spender sich im Urlaub befänden. Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) habe jährlich etwa einen Bedarf an 40.000 Blutspenden zu verzeichnen. Diesen habe die Blutbank im Schnitt in den vergangenen Jahren auch decken können. Für den Klinikbetrieb und die Patientenversorgung sei der permanente Vorrat an Blutprodukten unverzichtbar. Die Sicherstellung der Versorgung mit Blutprodukten – insbesondere auch nachts – stünde in der Verantwortung von Herrn Professor Bein.

Viele jedoch würden die Notwendigkeit einer Blutspende erst erkennen, wenn sie selbst auf ein Blutprodukt angewiesen seien. Herr Professor Bein begrüßte daher die Blutspendebereitschaft der Jungen Union, da es weiterhin in Deutschland insgesamt eine Schere zwischen Blutbedarf und Blutspenden gäbe. Die Junge Union Gießen möchte in Zukunft gemeinsame, regelmäßige Blutspenden etablieren und so die wertvolle Arbeit der Blutbank in Gießen unterstützen.

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