Der Stadtverband der Jungen Union Gießen sieht den Basketballbundesligastandort in Gießen gefährdet. Ausschlaggebend dazu sind die jüngsten Äußerungen und Beratungen zum städtischen Haushalt 2022 durch die Linkskoalition um den neuen Oberbürgermeister Becher.

Die Sporthalle Gießen Ost ist als Schul- und Sporthalle extrem modernisierungsbedürftig, um den Anforderungen sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch den der Gießen 46ers als Basketballbundesligastandort gerecht zu werden. „Die neue Linkskoalition hat bloß 100.000 Euro für ein neuerliches Gutachten zur Prüfung eingestellt. Damit fehlen Ansätzen für ausreichende Mittel für die dringende Modernisierung im Haushalt 2022 in Gänze. Das ist ein sportpolitischer Skandal“, findet die Vorsitzende Kathrin Schmidt. „Ein Gutachten jagt das nächste. Damit will die Linkskoalition das dringende Bedürfnis nur auf die lange Bank schieben. Damit gefährdet sie aktiv den Basketballbundesligastandort in Gießen, obwohl dies in sportlicher Hinsicht das Aushängeschild Gießens ist und über die regionalen Grenzen hinweg Gießen aufgrund ihres Basketballbundesligastandorts als Assoziationsfaktor wahrgenommen wird“, ergänzt Pressesprecher Maximilian Roth: „Diese Haltung der Linkskoalition ist Hohn und Spott gegenüber dem Traditionsclub Gießen 46ers. So geht man mit diesem Verein nicht um.“

Der Haushaltsänderungsantrag der CDU-Stadtverordnetenfraktion, an dem zwei Jungen Unions- Mitglieder aktiv mitgewirkt haben, dass eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 5 Mio. für die Modernisierung der Sporthalle Gießen Ost in den Haushalt 2022 eingestellt werden sollte, lehnte die Linkskoalition indes ab.

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